Von der Alm auf die Alm

By Andreas Pangerl on Mai 7th In Aktuelles, Presse
Genuss am Almfluss 009 © Hörmandinger

Genüsslich wandern im Tal und auf dem Kasberg  –  Mehrwert-Angebote: „Heiga-Partie und Most-Bschoad“!

 

Das Almtal im oberösterreichischen Salzkammergut hat sich vor wenigen Monaten völlig neu aufgestellt und stellt jetzt im Frühling die Weichen für die Zukunft. Das hat nicht allein damit zu tun, dass der Schnee auf den Almen langsam ausapert und im Tal alles sprießt und gewaltig zwitschert. Im Almtal, dort wo schon Nobelpreisträger Konrad Lorenz erfolgreich in der Natur das Verhalten nicht nur der Graugänse erforscht hat, hat die touristische Zukunft Einzug gehalten und – natürlich – ist der Frühling als Start gewählt worden.

Konzentration der Kräfte und Fokussierung auf die Stärken sowie Ausrichtung auf die wichtigsten Zielmärkte: Das ist das Gebot der Stunde für die Almtaler Touristiker, jetzt, wo alle an einen Strang ziehen. Entsprechend werden zukünftig in den einzelnen Jahreszeiten Schwerpunkte gewählt. So viel sei schon verraten. Es wird Produkte mit „Heiga Partie“ im Sommer geben und eine klassische „Most-Bschoad“ im Herbst. Und wie es sich für die kreativen Almtaler gehört, natürlich mit interessanten, buchbaren Mehrwert-Produkten, die die Gäste so schnell nicht vergessen werden, weil es immer etwas zum Mitnehmen geben wird….

Aber bleiben wir im Hier und Jetzt: Die Genuss-Wanderer haben den erst im vergangenen Jahr eröffneten, neu inszenierten Almuferweg schon wieder in Beschlag genommen und die Almtaler Narzissen-Wiesen stehen bald in voller Pracht. 52 Kilometer lang schlängelt sich die Alm vom pittoresken Almsee am Fuße des Toten Gebirges Richtung Norden hin zur Traun. Und exakt diese Wegstrecke wurde sanft im Umgang mit der Natur und doch spektakulär in Szene gesetzt.

„Genuss am Almfluss“ – so der klingende Titel der Inszenierung – nicht nur wegen der vielen genießerischen Landschafts- und Gastronomiepunkte am Weg. Genuss garantieren etwa auch die unterschiedlichen Rastplätze in den fünf anliegenden Orten: etwa der Massagerastplatz in

Pettenbach oder die Gourmet-Sitzlöffel in Vorchdorf, der Niederseilgarten in Scharnstein und die Hängesesseln am Echoplatzerl hoch über dem Almsee. Dazwischen immer wieder wuchtige Almwellenliegen und interessante Informationen zu Land und Leuten sowie ab 31. Mai auch ein spektakuläres Schaukraftwerk in Pettenbach mit einem interessanten Themenweg. Einzigartig in Österreich: Der Almuferweg ist praktisch durchgängig direkt mit der Bahn erreichbar und einzelne Etappen können dadurch sogar auf der Schiene, umweltfreundlich, zurückgelegt werden!

Neu in diesem Jahr: der Traunsee-Almtal Wanderhütten(s)pass mit geführten Wanderungen gemeinsam mit der gastfreundlichen Nachbarregion – jenseits des Traunsteins. Dabei wird auch in gastlichen Stätten wie dem Hochberghaus auf 1200 Metern Höhe oder im Almtaler Haus, aber auch im Landgasthof Holzing in Pettenbach eine alte Tradition – auch für Gäste – wieder hochgehalten: das „Wochateil’n“! Dabei handelt es sich – jeweils mittwochs – um eine vornehmlich ehemals von Handwerkern gepflegte Tradition des gemeinsamen und fröhlichen „Wochenteilens“ beim Wirt des Vertrauens.

Nicht vergessen werden darf auf die vielen genussreichen Gastronomiebetriebe zwischen Vorchdorf und Grünau. Hauben gekrönt so mancher – aber vor allem zumeist schmackhaft überzeugend, basierend auf den gesunden Rohstoffen aus dem Almtal. Nicht alles ist spektakulär, aber vieles einzigartig und vor allem echt und authentisch. Ganz speziell: Die bei so manchem Almtaler Bäcker erhältlichen „Zwieballen“, ein angenehm weiches, schmackhaftes Weißbrot. Und wer schon einmal in den Genuss eines deftigen Pfandl-Gerichts auf dem Hochberghaus oder eines würzigen Wildbrets beim Jagasimmerl oder im Romantikhotel Almtalhof und einer „Kesselheissen“ beim Silmbroth in Scharnstein gekommen ist, trägt den Geschmack des Almtals sowieso sein Leben lang auf der Zunge…

Dann wär da noch der ebenso romantische Wildpark in Grünau, der direkt am Almufer liegt und jetzt mit neuem Besucherzentrum und Gastronomie einlädt. Wobei der Wildpark nicht nur mit seiner etwa 500 Tiere zählenden Vielfalt überzeugt. Der Wildpark ist ein Stück naturbelassener Landschaft mit einem nahezu unversehrten Ökosystem. Er besticht durch die großartige Naturkulisse des Toten Gebirges, das vor 15.000 Jahren durch einen gewaltigen Felssturz entstanden ist. Bei einer erholsamen Wanderung auf gut befestigten Wanderwegen durch Wald und Wiesen, etwa entlang der Alm und vieler Teiche, durchquert man den natürlichen Lebensraum der tierischen Bewohner. Alle Wege sind eben, unbeschwerlich und so auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl befahrbar. Apropos Kinder: Natürlich sind im Wildpark, wie überhaupt im gesamten Almtal, die Nachwuchs-Naturdetektive genau richtig!

Pangerl & Pangerl

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