/Zwei Brüder, zwei Projekte, zwei Bauphasen

Im Welser Tourismus wirkt jetzt die Jugend. Kein frommer Weihnachtswunsch in Zeiten, wo in Wels die Weihnachtswelt gerade erfolgreich die Massen verzückt hat. Tatsächlich haben derzeit sechs privat geführte Hotels den Generationenwechsel entweder gerade eben vollzogen oder man steht kurz davor. Und in einem dieser gastlichen Häuser  haben gleich zwei Brüder – 33 und 34 Jahre alt – das Zepter mit Schwung übernommen. Im Vier-Sterne-Hotel Ploberger am Kaiser-Josef-Platz geben seit einiger Zeit Michael und Markus den touristischen Ton an und einen entsprechend dynamischen Takt vor. Schließlich heißt es Onkel Rudolf Ploberger, der sich jetzt in Prag mit dem ebenfalls der Familie gehörenden Boutique-Hotel „Maximilian“ beschäftigt, in den Fußstapfen zu folgen.

Michael und Markus Ploberger machten gleich von Anfang an Nägel mit Köpfen. Beide aus verschiedenen Bereichen der Betriebswirtschaft kommend, beide mit wichtiger Auslandserfahrung bestückt, haben sie von Onkel Rudolf und Vater Christian das Haus. Die beiden stecken voller Ideen. Mit fixen Plänen. Vier Millionen Euro werden in den beiden Abschnitten ab 15. Dezember 2016 und ab 15. Juni 2017 investiert. Zwei Drittel des Hotels werden dabei umgebaut. Dabei kommen durch Flächenoptimierung nicht nur fünf neue Zimmer dazu, was dann insgesamt 97 vermietbare Einheiten mit 164 Betten ergibt. Es wird zudem konsequent auf  LED-Beleuchtung umgestellt und eine Gebäudesteuerung installiert, die auch einen Vergleich mit den Top-Fünf-Sterne-Häusern in Österreich nicht scheuen braucht. Zwei weitere Bauphasen sind schon in den Köpfen der Brüder.

So viel zu den Fakten. Aus den beiden Jung-Hotelliers sprudelt trotz Terminstress die pure Freude über ihre Aufgabe heraus. Für Michael war im Gegensatz zu seinem Bruder, der schon zwei Jahre länger  im Hotel Ploberger wirkt, nicht immer klar, im Familienbesitz einmal eine wesentliche Rolle zu spielen. Wie sein jüngerer Bruder auch, absolvierte er nach dem Studium vorerst einmal ein Auslandsjahr. In Argentinien. Es folgten berufliche Stationen bei Bosch in Spanien und in bei einem Start-Up in Norwegen. Schließlich gründete er mit „Heimschmecker“ ein vielbeachtetes Speiselogistik-Unternehmen in Wien. Seit einem Jahr, seit er sein eigenes Start-Up in Wien verkauft hat, kümmert er sich um das Projektmanagement für die Modernisierung des Hotels, aber auch „um eine neue, kreative Buchungs-Plattform“, lässt sich Michael Ploberger auch in die Zukunfts-Karten blicken.

Markus hingegen, nach dem Studium der Internationalen BWL mit Auslandsjahr in Kanada, kümmert sich mehr um das klassische Marketing und das Controlling. Brüderlich professionelle Aufteilung sozusagen. „Je nach Interesse und Profession“, betonen beide. Optimierung der Kosten, hieß entsprechend die erste Aufgabe des Jüngeren.Trotzdem unterstreicht er: „Obwohl wir beide in Kleßheim zur Schule gegangen sind, haben wir uns praktisch touristisch autodidaktisch an alles heran arbeiten müssen.“ Schließlich hat der Onkel schon sehr bald vollständig zum Projekt nach Prag gewechselt.

Für beide ist das Hotel Ploberger offensichtlich eine echte Herzensangelegenheit. Für  Michael Ploberger, der sich selbst mehr „aus dem technischen Marketing“ kommen sieht,  ist  Usability  eine wichtige Tugend im touristischen Marketing. „Wie gut, dass wir ein Hotel-Projekt begleiten dürfen, wo wir frei gestalten können und kein Konzern im Hintergrund uniformes Handeln verlangt!“ Und das Ganze übrigens mit einer gehörigen positiven Emotion: „Das hier ist keine SB-Automat, sondern ein sehr gefühlvolles Produkt, wo wir mit vollem Herzen dahinterstehen müssen. Kleinigkeiten entscheiden und machen das große Ganze erst erfolgreich“! Und Markus ergänzt: „Haus, Mitarbeiter und natürlich Gäste müssen verstanden und in Einklang gebracht werden. Da hilft es schon sehr, dass wir für unsere eigene Sache, sprich das Hotel im Familienbesitz, kämpfen“!

Das verbindet auch die anderen „Juniors“ Alexandra Platzer, Paul Schludermann, Sophie Schick sowie die Schwestern Anna und Eva Wanik mit ihren insgesamt fünf Häusern mit den Ploberger-Brüdern! Entsprechend wird gemeinsam mit dem Tourismusverband unter Hochdruck an der Steigerung der Auslastung gewerkt. Green Meeting und die konzentrierte Arbeit durch die Business Touristik Wels sind für alle unisono bestes Beispiel für modernes, zielgruppenorientiertes, nachhaltiges und zudem dienstleistungsorientiertes Marketing. Die soeben gestartete Plattform „Rennrad-Tourismus Wels“ ist für die Nachfolge-Generation in Wels naheliegende Erweiterung in Richtung Individual-Tourismus und Auslastungs-Schub an den Wochenenden und in den Sommermonaten. Da gibt es in Wels, wie in anderen Städten auch, durchaus Luft nach oben. „Einzelkämpfer haben es immer schwerer auf dem Markt. Deshalb ist es perfekt, dass wir in der jungen Generation in Wels gemeinsam an einem Strick ziehen.“ Den Worten von Markus Ploberger ist nichts mehr hinzuzufügen!

/Genuss-Lizenz: Perfekt für's Christkind

„Schmecktakuläres Almtal“ mit regionalen Schmankerln zum Verschenken!

Neu und perfekt für Weihnachten: Die Wirte und Produzenten der regionalen Angebotsgruppe „Schmecktakuläres Almtal“  haben gemeinsam mit dem Tourismusverband Almtal-Salzkammergut eine eigene „Genuss-Lizenz“ aufgelegt. Große Hilfe also für’s Christkind! Denn was gibt es Schöneres, als die Lieben mit genussvollen und noch dazu regionalen Leckereien zu überraschen, die sie noch dazu frei wählen können? Bei der Genuss-Lizenz handelt es sich nämlich um vorteilhafte Gutscheine, die beim Tourismusverband Almtal-Salzkammergut erworben werden können. Die Almtaler „Genuss-Lizenzen“ haben pro Stück einen Wert von zehn Euro.

Die beschenkten Lieben können ganz individuell entscheiden, wo sie die Gutscheine einlösen. Dabei ist zum Beispiel das kulinarische und gastronomische Angebot sehr vielfältig: von der Familienalm „Hochberghaus“ auf dem Kasberg über das Bibliotel Jagersimmerl nahe dem Almsee, das Bierhotel „Ranklleiten“ in Pettenbach, der Forellenhof Wieselmühle und das Romantikhotel Almtalhof in Grünau sowie die Hoftaverne Ziegelböck in Vorchdorf. Dort, übrigens, wo auch Jochen Neustifter in seinem Restaurant ganz Almtal-regional verwöhnt!

Klassischen „Genuss einkaufen“ geht mit den Gutscheinen ebenso, weil auch die Produzenten und Veredler, wie Urkornhof und Brauerei Schloss-Eggenberg in Vorchdorf, Fleischereien Pöll und Stadler sowie der neue Partnerbetrieb, die Bäckerei Bruckmühle mit ihren drei Filialen im Almtal Partner dieser hochqualitativen Angebotsgruppe sind. Selbst für einen etwaigen Einkauf bei den Direktvermarktern, Hof Groß Höllnberg (Rotwild), Gut Kronegg (Almtaler Weideschweine), Amtmann (Hochlandrinder) und Roithhof (Schafe), kann die Genuss-Lizenz verwendet werden. Ein besonders vielseitiges und gesundes Geschenk also!

Infothek: Der Verein „Schmecktakuläres Almtal“ ist eine der Qualität und der Regionalität verpflichtete Kooperation von Almtaler Wirten, Almtaler Bauern und heimischen Lebensmittel-Verarbeitern und –Veredlern. Die Wirte verwenden Produkte der heimischen Produzenten, die in den Speisekarten auch besonders gekennzeichnet sind. Mehrmals jährlich werden Spezialitätenwochen mit Schwerpunkt auf die regionalen Erzeugnisse angeboten.

/Welios: Science-Shows und Technik-Workshops

Business Touristik Wels bietet wohl ungewöhnlichste Location für Firmen

Die Stadt Wels in Oberösterreich hat sich dem „Green-Meeting“ verschrieben und ist damit auf dem Convention Marktplatz Österreich dem Mitbewerb einen Schritt voraus. Alle wichtigen Hotels und Locations sind entsprechend zertifiziert. Mit der dynamischen „Business Touristik Wels“ (BTW), dem One-Stop-Shop des Tourismusverbandes, wird Linie und Takt vorgeben, kleine und große Events nach Wels gebracht und abgewickelt. Dazu gesellen sich tatsächlich außergewöhnliche Locations für dieses Marktsegment in der Stadt selbst. Eines davon ist Österreichs erstes Science-Center Welios. Vielfach prämiert bietet das „Mitmach-Museum“ eine einzigartige Atmosphäre. Auch und speziell für Meetings und Events!

„Sage es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun und ich werde es verstehen“. Konfuzius, der große chinesische Philosoph, stand praktisch Pate für die Vision des Welios in Wels, das heuer seinen fünften Geburtstag feiert. Diese beschreibt Michael Holl, Chef des voller Überraschungen steckenden Hauses so: „Wir wollen täglich einen einzigartigen Ort gestalten, an dem Menschen Naturwissenschaft und Technik erleben können und davon begeistert werden. Eigentlich sollten die Menschen aus unserem Haus mit noch mehr Fragen rausgehen…“. Neben einer Dauerausstellung mit 120 Mitmach-Stationen und dem Schwerpunktthema „Erneuerbare Energien“ dürfen sich seit einigen Wochen die Besucher auf eine spannende Reise ins Weltall freuen: „Schwerelos“ heißt die Sonderausstellung, wo ausprobieren, anfassen natürlich erlaubt, ja erwünscht sind und sogar eine Landung auf dem Mars simuliert wird. Das erste „Lego-Innovations-Studio“ in Österreich rundet das Angebot für Groß und Klein ab.

Doch wie passt dieses zugegeben erlebnisreiche Haus zu den sehr speziellen Anforderungen einer Business-Touristik? Ganz einfach: „Wir sind“ sagt Michael Holl, „aufgrund unserer Erfahrungen mit Technik- und Science-Workshops geradezu prädestiniert, außergewöhnliche Events direkt im Science-Center durchzuführen.“ Dafür werden auch schon mal Ausstellungs-Teile für Veranstaltungen umgebaut bzw. angepasst, wird aber auch das Mitmach-Museum als solches in das Meeting-, Incentive- und Event-Programm direkt eingebaut. Denn: „Workshops für Erwachsene oder auch Science-Shows  – etwa mit dem fernseherprobten Physiker Werner Gruber – sind unsere Spezialität. Dafür müssen wir nichts erfinden, sondern nehmen unsere großzügige Infrastruktur einfach als Basis für einen ‚Spielplatz für Alt und Jung‘.” Einige tausend Business-Gäste wissen davon jährlich zu berichten!

Für Gerda Niederhofer, die im Team des Tourismusverbandes Wels die Business Touristik (BTW) lenkt, ist das Welios Science Center ein echter Glücksfall in der Vermarktung des Angebots: „Niemand in Österreich hat eine derartig außergewöhnliche, innovative und zudem noch flexible Location auf dem touristischen Business-Markt. Veranstaltungen werden vom Team des Welios genau auf die Bedürfnisse der Firmenkunden zugeschnitten. Und über das technische Knowhow sowie die entsprechend professionelle Vermittlung brauchen wir ohnehin nicht zu diskutieren…“. Flaggschiff der Veranstaltungen im Welios und in Wels selbst ist die jährliche Energiespar-Messe, wo das Welios – natürlich – ein Hauptrolle und die Leadership in der Wissensvermittlung übernimmt.

Info: www.welios.at

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